Dreh-/Schiebegeber
Für den Sensortyp Dreh-/Schiebegeber kann zwischen zwei Sensorfunktionen ausgewählt werden:
- Schalten/Helligkeitswertgeber
Diese Sensorfunktion beinhaltet ein 1 Bit Kommunikationsobjekt für die Schaltfunktion und ein 1 Byte Kommunikationsobjekt um die Helligkeit als Prozentwert zu senden.
Diese beiden Funktionen entsprechen dem Instanztyp 1 (Tastsensor) und Instanztyp 2 (Absolut Input device). Es handelt sich hier um Standard-Instanzen, die allgemein unterstützt werden.

- Schalten/Dimmen
Bei dieser Sensorfunktion stehen drei Kommunikationsobjekte zur Verfügung.
Ein 1 Bit Kommunikationsobjekt für die Schaltfunktion.
Ein 4 Bit Kommunikationsobjekt für das Senden eines Dimm-Befehls zur Helligkeitssteuerung durch Drehen oder Schieben des Gebers
Ein 4 Bit Kommunikationsobjekt für das Senden eines Dimm-Befehls zur Farbtemperatursteuerung durch gleichzeitiges Drücken und Schieben/Drehen des Gebers.
Diese drei Funktionen entsprechen dem Instanztyp 1 (Tastsensor) und zweimal dem Instanztyp 0 (Generic input). Beim Instanztyp 0 handelt es sich um eine Instanz, die vom Hersteller des Sensors vorgegeben ist und vom DALI Gateway in der Regel nicht unterstützt wird.
Entsprechend der parametrierten Funktion stellt die ETS die zur Funktion passenden Parameter und Kommunikationsobjekte dynamisch zur Verfügung.

Optional kann für den Dreh-/Schiebegeber eine Sperrfunktion aktiviert werden.
Art der Betätigung
Wie der Name bereits sagt, handelt es sich beim Drehgeber um ein Bediengerät, das durch eine Drehbewegung absolute oder relative Werte aussendet. So kann z. B. beim Drehen im Uhrzeigersinn die Helligkeit einer Beleuchtung erhöht und beim Drehen gegen den Uhrzeigersinn die Helligkeit reduziert werden.
Drehgeber können Endanschläge besitzen oder als Inkrementalgeber ein Endlosdrehen unterstützten. Bei den meisten Drehgebern ist auch eine Druckfunktion integriert, so dass hier eine weitere Bedienmöglichkeit besteht.
Beim Bedienen vom Schiebegeber findet eine Schiebebewegung in horizontaler oder vertikaler Richtung statt. Schiebegeber sind in der Regel als Absolutwertgeber ausgelegt, weil sich der Einstellbereich zwischen zwei Endwerten befindet. Beim Schiebegeber kann es auch eine Druckfunktion geben, über die eine Schaltung erfolgen kann.
