Parameter für Szenen

DALI System... -> Szenen

Szenenfunktion

Checkbox (ja / nein)

Leuchten oder Leuchtengruppen lassen sich optional in bis zu 16 Szenen integrieren, wodurch vorprogrammierte statische Lichtstimmungen durch Beeinflussung der Helligkeit, Farbtemperatur oder Farbe abgerufen werden können. Bei Bedarf können die Szenenwerte im Betrieb des Geräts umgeschaltet und individuell angepasst und abgespeichert werden, wodurch der Benutzer die Vorgaben der ETS beliebig ersetzen kann. Der erweiterte Szenenabruf ermöglicht das Umschalten von Szenen durch Schaltbefehle.

Die Szenenfunktion muss durch diesen Parameter freigegeben sein, damit die erforderlichen Kommunikationsobjekte und Parameter verfügbar werden.

Erweiterter Szenenabruf

Checkbox (ja / nein)

Mit dem erweiterten Szenenabruf können die bis zu 16 Szenen eines DALI Systems der Reihe nach abgerufen werden. Der Szenenabruf erfolgt hierbei über das 1-Bit-Kommunikationsobjekt "Erweiterter Szenenabruf". Jedes über dieses Objekt empfangene EIN-Telegramm ruft die nächste der in der Konfiguration verfügbaren Szenen ab. Jedes empfangene AUS-Telegramm ruft die vorhergehende Szene ab.

Das Gateway ruft bei einem erweiterten Szenenabruf immer - ausgehend von der zuletzt per erweitertem Abruf abgerufenen Szene - die benachbarte Szene ab. Dabei ist irrelevant, ob die Szene wirksam (Szenennummer "1...64" oder Szene aktiv) oder unwirksam (Szenennummer "0" oder Szene inaktiv) ist. Beim Abruf einer unwirksamen Szene über den erweiterten Szenenabruf zeigt die zugeordnete Gruppe oder das Einzelgerät keine Reaktion.

Es sind grundsätzlich nur die in der Szenenkonfiguration vorhandenen Szenen über den erweiterten Szenenabruf anwählbar (bei "variabel" definiert durch den Parameter "Anzahl der Szenen", bei "fest" grundsätzlich alle 16 Szenen). Nach einem Reset (Bus-Netzspannungswiederkehr, ETS-Programmiervorgang) wird durch ein EIN- oder AUS-Telegramm immer zunächst Szene1 abgerufen.

Mit Überlauf

Checkbox (ja / nein)

Der erweiterte Szenenabruf kann mit oder ohne Überlauf an den Szenengrenzen erfolgen. Ein Überlauf findet statt, wenn die letzte Szene der gewählten Konfiguration beim Hochzählen oder die Szene 1 beim Herunterzählen erreicht wurde und ein weiteres Telegramm in die letzte Zählrichtung empfangen wird.

Szenenkonfiguration

variabel (1...16 Szenen)

fest (16 Szenen)

Jede Szene erhält jeweils eine eindeutige Nummer (1...16), die in der Ansicht der Parameterseiten vor dem Namen in eckigen Klammern dargestellt wird. Diese Nummer ist lediglich eine Kennzeichnung innerhalb der ETS, um die einzelnen Szenen auch bei gleichen Namen eindeutig voneinander unterscheiden zu können. Zusätzlich besitzen Szenen KNX Nummern (1...64). Über diese KNX Nummern kann ein Szenenabruf oder eine Szenenspeicherfunktion über das Szenen-Nebenstellenobjekt erfolgen. Szenennummern müssen nicht identisch zu den KNX Nebenstellennummern sein. Jedoch müssen KNX Nummern eindeutig sein. Es ist nicht möglich, mehreren Szenen eines DALI Systems gleiche KNX Nummern zu vergeben.

Die an dieser Stelle gewählte Szenenkonfiguration entscheidet, ob die Anzahl der Szenen entweder variabel ist (1...16), oder alternativ fest auf das Maximum (16) vorgegeben wird.

variabel (1...16 Szenen): Bei dieser Einstellung kann die Anzahl der verwendeten Szenen beliebig im Bereich 1 bis 16 gewählt werden. Der Parameter "Anzahl der Szenen" entscheidet, wie viele Szenen in der ETS für das gewählte DALI System verfügbar sind. Zu jeder Szene kann festgelegt werden, über welche Szenennummer (1...64) die Ansteuerung erfolgt. Bedarfsweise können einzelne Szenen durch Konfiguration der Szenennummer "0" inaktiv geschaltet werden.

fest (16 Szenen): Bei dieser Einstellung sind grundsätzlich alle Szenen sichtbar und folglich verwendbar. Hierbei werden die Szenen über fest zugeordnete Szenennummern (1...16) angesteuert (Szenennummer 1 -> Szene 1, Szenennummer 2 -> Szene 2...). Bedarfsweise können einzelne Szenen inaktiv geschaltet werden.

Anzahl der Szenen

1...10...16

Dieser Parameter entscheidet, wie viele Szenen in der ETS für das gewählte DALI System verfügbar sind.

Dieser Parameter ist nur bei variabler Szenenkonfiguration verfügbar.

KNX Szenennummer

0...64

Jede Szene erhält jeweils eine eindeutige Nummer (1...16), die in der Ansicht der Parameterseiten vor dem Namen in eckigen Klammern dargestellt wird. Diese Nummer ist lediglich eine Kennzeichnung innerhalb der ETS, um die einzelnen Szenen auch bei gleichen Namen eindeutig voneinander unterscheiden zu können. Zusätzlich besitzen Szenen KNX Nummern (1...64). Über diese KNX Nummern kann ein Szenenabruf oder eine Szenenspeicherfunktion über das Szenen-Nebenstellenobjekt erfolgen. Szenennummern müssen nicht identisch zu den KNX Nebenstellennummern sein. Jedoch müssen KNX Nummern eindeutig sein. Es ist nicht möglich, mehreren Szenen eines DALI Systems gleiche KNX Nummern zu vergeben. Bedarfsweise können einzelne Szenen durch Konfiguration der Szenennummer "0" inaktiv geschaltet werden.

Die Voreinstellung des Parameters ist abhängig von der Nummer der gewählten Szene.

Dieser Parameter ist nur bei variabler Szenenkonfiguration verfügbar. Bei fester Szenenkonfiguration werden die Szenen über fest zugeordnete Szenennummern angesteuert.

Szene aktiv

Checkbox (ja / nein)

Bei fester Szenenkonfiguration können bedarfsweise einzelne Szenen über diesen Parameter inaktiv geschaltet werden.

Dieser Parameter ist nur bei fester Szenenkonfiguration verfügbar.

Bezeichnung

Szene...

Jeder Szene kann eine Bezeichnung vergeben werden, die zur besseren Identifikation ausschließlich in der ETS sichtbar ist.

DALI System... -> Szenen -> Szene...

Priorität zu Sperren/Zwangsstellung

niedrig

hoch

Die Priorität der Szenenfunktion zu den Funktionen Sperren oder Zwangsstellung einer Gruppe oder eines Einzelgeräts ist je Szene konfigurierbar. So ist es möglich, dass ein Szenenabruf eine Sperr- oder Zwangsstellungsfunktion übersteuert. Alternativ kann eine Szene eine geringere Priorität besitzen, so dass Sperrfunktionen oder Zwangsstellungen durch einen Szenenabruf nicht übersteuert werden können.

niedrig: Die Szene besitzt eine niedrigere Priorität zu den Zusatzfunktionen der zugeordneten Gruppen oder der zugeordneten Einzelgeräte. Es ist nicht möglich, eine Szene abzurufen oder abzuspeichern, wenn bei nur einer zugeordneten Gruppe oder bei nur einem zugeordneten Einzelgerät eine Zusatzfunktion aktiviert ist.

hoch: Die Szene besitzt eine höhere Priorität zu den Zusatzfunktionen der zugeordneten Gruppen oder der zugeordneten Einzelgeräte. Ein Szenenabruf oder eine Szenenspeicherung wird beim Empfang eines Szenen-Nebenstellentelegramms grundsätzlich ausgeführt. Ein Szenenabruf verriegelt untergeordnete Funktionen einer Gruppe oder eines Einzelgeräts nicht statisch. Die höhere Priorität legt lediglich fest, dass im Moment des Szenenabrufes Szenenwerte eingestellt werden und die zuvor aktiven Werte übersteuern. Nach dem Abruf einer Szene ist es möglich, dass die Szenenwerte durch andere Funktionen des Gateways nachträglich wieder verändert werden (z. B. beim Beenden einer Zusatzfunktion oder durch Schalten, Dimmen oder Wertvorgabe).

Im Gerät gespeicherte Werte beim ETS-Programmiervorgang überschreiben

Checkbox (ja / nein)

Beim Abspeichern einer Szene werden die Szenenwerte geräteintern nichtflüchtig gespeichert. Damit die gespeicherten Werte bei einem ETS-Programmiervorgang des Applikationsprogramms oder der Parameter nicht durch die ursprünglich projektierten Szenenwerte ersetzt werden, kann das Gateway ein Überschreiben der Szenenwerte unterbinden. Alternativ können bei jedem Programmiervorgang durch die ETS die ursprünglichen Werte wieder in das Gerät geladen werden.

Parameter aktiviert: Bei jedem ETS-Programmiervorgang des Applikationsprogramms oder der Parameter werden die in der ETS parametrierten Szenenwerte in das Gateway programmiert. Dabei werden ggf. die im Gerät durch eine Speicherfunktion abgespeicherten Szenenwerte überschrieben.

Parameter deaktiviert: Die ggf. durch eine Speicherfunktion im Gerät abgespeicherten Szenenwerte bleiben erhalten. Wenn keine Szenenwerte abgespeichert wurden, bleiben die zuletzt durch die ETS einprogrammierten Szenenwerte gültig.

Szenenabruf verzögern

Checkbox (ja / nein)

Jeder Szenenabruf kann optional auch verzögert ausgewertet werden. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise im Zusammenspiel mit mehreren Aktoren oder Gateways bei zyklischen Szenentelegrammen dynamische Szenenabläufe konfigurieren.

Parameter aktiviert: Die Verzögerungszeit ist aktiviert. Die Verzögerung beeinflusst nur den Szenenabruf der betroffenen Szene. Nach dem Eintreffen eines Abruftelegramms wird die Verzögerungszeit gestartet. Erst nach Ablauf der Zeit wird die entsprechende Szene abgerufen und die Szenenwerte eingestellt.

Parameter deaktiviert: Die Verzögerungszeit ist deaktiviert. Ein Szenenabruf wird ohne Verzögerung unmittelbar nach dem Empfang eines Szenenabruftelegramms ausgeführt.

Verzögerungszeit

0...59 min

0...10...59 s

Nach dem Eintreffen eines Abruftelegramms wird die an dieser Stelle konfigurierte Verzögerungszeit gestartet. Erst nach Ablauf der Zeit wird die entsprechende Szene abgerufen und die Szenenwerte eingestellt.

Jedes Szenenabruf-Telegramm startet die Verzögerungszeit neu und triggert diese auch nach. Wenn zum Zeitpunkt einer ablaufenden Verzögerung (Szenenabruf noch nicht ausgeführt) ein neues Szenenabruf-Telegramm empfangen wird, dann wird die alte (noch nicht abgerufene) Szene verworfen und nur die zuletzt Empfangene ausgeführt.

Dieser Parameter ist nur bei aktiver Szenenabrufverzögerung verfügbar.

Beim Szenenabruf

Werte anspringen

Werte andimmen über Fading

An dieser Stelle kann festgelegt werden, ob das Abrufen der Szenenwerte für die zugeordneten Gruppen oder Einzelgeräte entweder anspringend oder andimmend erfolgt. Ein Szenenabruf kann also unabhängig vom eingestellten Dimmverhalten ausgeführt werden.

Werte anspringen: Die Werte der betroffenen Szene werden bei einem Abruf unmittelbar angesprungen.

Werte andimmen über Fading: Die Werte der betroffenen Szene werden bei einem Abruf angedimmt. Das Dimm-Fading ist aktiviert. Die Fadingzeit definiert die Dauer des Dimmvorgangs bis zum Erreichen der Werte. Dabei sind die Helligkeits-, Farbtemperatur- und Farbwerte einer Gruppe oder eines Einzelgeräts, bei denen der Dimmvorgang beginnt, ohne Bedeutung. Der Dimmvorgang bei einem Szenenabruf benötigt für alle Gruppen und Einzelgeräte der Szene immer exakt die vorgegebene Zeit.

Fadingzeit

Fading (0,7 s)

Fading (1,4 s)

Fading (2,0 s)

Fading (2,8 s)

Fading (4,0 s)

Fading (5,7 s)

Fading (8,0 s)

Fading (11,3 s)

Fading (16,0 s)

Fading (22,5 s)

Fading (32,0 s)

Fading (45,3 s)

Fading (64,0 s)

Fading (90,5 s)

Einstellung der Fadingzeit für das Andimmen der Szenenwerte.

Dieser Parameter ist nur bei "Beim Szenenabruf = Werte andimmen über Fading" verfügbar.

Zuordnen

Checkbox (ja / nein)

Dieser Parameter legt die Zuordnung der Gruppe oder des Einzelgeräts zur Szene fest. Nur zugeordnete Gruppen und Einzelgeräte werden bei einem Szenenabruf oder beim Speichern einer Szene verarbeitet. Bei deaktiviertem Parameter sind für die entsprechende Gruppe oder das Einzelgerät keine Szenenparameter einstellbar.

Helligkeit

Aktiv

Checkbox (ja / nein)

Dieser Parameter legt die Zuordnung der Gruppe oder des Einzelgeräts zur Helligkeitssteuerung der Szene fest. Ist das Kontrollfeld gesetzt, beeinflusst die Szene die Helligkeit. Ist es gelöscht, bleibt der Helligkeitswert der Gruppe oder des Einzelgeräts beim Szenenaufruf unverändert.

Helligkeit

Wert

AUS, 1%, 2%, 3%, 4%, 5%, 6%, 7%, 8%, 9%, 10%, 15%, 20%...50%...100%

Bei einem Szenenabruf wird der jeweils parametrierte Helligkeitswert bei den Betriebsgeräten eingestellt.

Helligkeit

Speichern

Checkbox (ja / nein)

Der aktuelle Helligkeitswert kann beim Empfang eines Speichertelegramms über das Szenennebenstellen-Objekt im Gateway abgespeichert werden. Bei aktiviertem Kontrollfeld ist die Speicherfunktion der Helligkeit für die betroffene Gruppe oder das Einzelgerät aktiviert. Beim Empfang eines Speichertelegramms über das Nebenstellenobjekt wird der aktuelle Helligkeitswert im Gateway in der Szene abgespeichert.

Farbtemperatur

Aktiv

Checkbox (ja / nein)

Dieser Parameter legt die Zuordnung der Gruppe oder des Einzelgeräts zur Farbtemperatursteuerung der Szene fest. Ist das Kontrollfeld gesetzt, beeinflusst die Szene die Farbtemperatur. Ist es gelöscht, bleibt der Farbtemperaturwert der Gruppe oder des Einzelgeräts beim Szenenaufruf unverändert.

Die Kategorie "Farbtemperatur" ist nur für Gruppen oder Einzelgeräte verfügbar, die diesen Funktionsumfang ermöglichen.

Farbtemperatur

Wert

1.000...2.000...10.000

Bei einem Szenenabruf wird der jeweils parametrierte Farbtemperaturwert bei den Betriebsgeräten eingestellt.

Farbtemperatur

Speichern

Checkbox (ja / nein)

Der aktuelle Farbtemperaturwert kann beim Empfang eines Speichertelegramms über das Szenennebenstellen-Objekt im Gateway abgespeichert werden. Bei aktiviertem Kontrollfeld ist die Speicherfunktion der Farbtemperatur für die betroffene Gruppe oder das Einzelgerät aktiviert. Beim Empfang eines Speichertelegramms über das Nebenstellenobjekt wird der aktuelle Farbtemperaturwert im Gateway in der Szene abgespeichert.

Farbe

Aktiv

Checkbox (ja / nein)

Dieser Parameter legt die Zuordnung der Gruppe oder des Einzelgeräts zur Farbsteuerung der Szene fest. Ist das Kontrollfeld gesetzt, beeinflusst die Szene die Farbe und optional den Weißwert. Ist es gelöscht, bleibt die Farbe oder der Weißwert der Gruppe oder des Einzelgeräts beim Szenenaufruf unverändert.

Die Kategorie "Farbe" ist nur für Gruppen oder Einzelgeräte verfügbar, die diesen Funktionsumfang ermöglichen.

Farbe

Farbwert

#000000...#FFFFFF

Bei einem Szenenabruf wird der jeweils parametrierte RGB-Farbwert bei den Betriebsgeräten eingestellt.

Farbe

Weißwert

0...255

Bei Gruppen und Einzelgeräten kann im Funktionsumfang "Farbe RGBW" zusätzlich zum RGB-Farbwert auch ein Weißwert in der Szene definiert werden.

Farbe

Speichern

Checkbox (ja / nein)

Der aktuelle Farbwert kann beim Empfang eines Speichertelegramms über das Szenennebenstellen-Objekt im Gateway abgespeichert werden. Bei aktiviertem Kontrollfeld ist die Speicherfunktion der Farbe und optional auch der Weißwerts für die betroffene Gruppe oder das Einzelgerät aktiviert. Beim Empfang eines Speichertelegramms über das Nebenstellenobjekt wird die Farbe und der Weißwert im Gateway in der Szene abgespeichert.